Effizienz von Klimaanlagen: ENEA bestätigt Wartung an erster Stelle
Von der Wahl des Modells bis zur Positionierung der Anlage bei der Installation, von den derzeit geltenden Förderungen bis zu den kleinen Vorsichtsmaßnahmen, die nach dem Kauf zu beachten sind: die Faktoren, die die Effizienz von Klimaanlagen beeinflussen, sind zahlreich und können in der ENEA-Pressemitteilung nachgelesen werden. Das von der Nationalen Agentur für neue Technologien, Energie und nachhaltige Wirtschaftsentwicklung erstellte Dokument ist ein regelrechtes Nachschlagewerk, das den Bürgerinnen und Bürgern praktische Hinweise zur Kühlung ihrer Wohnungen geben soll, wobei sie ihre Energiekosten und die Umwelt im Auge behalten.
Ganz oben auf der ENEA-Liste steht die Wartung: Eines der Themen, die Errecom in über 20 Jahren Arbeit und Erfahrung in diesem Sektor am häufigsten diskutiert und analysiert hat.
„Die Klimaanlage ist eines der Haushaltsgeräte, die sich am stärksten auf die Energierechnung auswirken. Deshalb ist es wichtig, zuerst ihre Effizienz zu überprüfen“, sagt Nicolandrea Calabrese, Laborleiter für Energieeffizienz in Gebäuden und Stadtentwicklung bei ENEA. Er fügt hinzu: „Neben Bakterien, Schimmelpilzen und Pollen sammelt sich in den Filtern auch Staub an, der den Luftstrom behindert und somit das Erreichen der gewünschten Temperatur erschwert und Zeit kostet. Ohne ordnungsgemäße Wartung neigen alle Klimaanlagen dazu, unter Stress zu arbeiten und bis zu 30 Prozent mehr Strom zu verbrauchen als in der Werkseinstellung“.
Aber was bedeutet eigentlich „ordnungsgemäße Wartung“? Zwei der von Errecom wiederholt hervorgehobenen Schlüsselkonzepte werden im Handbuch der ENEA erwähnt: Reinigung und Kontrolle von Kältemittelgaslecks. Die gesetzlichen Verpflichtungen sprechen für sich: Wie für Heizungsanlagen ist seit 2014 auch für Klimaanlagen ein einziges Anlagenbuch vorgeschrieben, in dem die Effizienz und der Leistungsbericht der Anlagen angegeben werden müssen. Im Einzelnen sind regelmäßige Inspektionen für Heizungsanlagen im Winter mit einer Leistung von 10 kW oder mehr und für Klimaanlagen im Sommer mit einer Leistung von 12 kW oder mehr vorgeschrieben.
Jegliche Leckage von Kältemittelgas verringert unweigerlich die Leistung des Systems und erhöht dessen indirekte Emissionen, was sich ebenfalls negativ auf die Umwelt auswirkt. Das Problem besteht selbst bei scheinbar unbedeutenden Mikrolecks, da sie, selbst wenn sie sich über einen langen Zeitraum erstrecken, zu einer Freisetzung von Kältemittelgas in die Atmosphäre führen, der Hauptursache des Treibhauseffekts. Ganz zu schweigen von der Sauberkeit. Was Dr. Calabrese erwähnte, betrifft die Filter von Klimaanlagen, aber es versteht sich von selbst, dass das Gleiche auch für die Lamellenregister gilt. Unabhängig davon, ob es sich um ein Innen- oder Außengerät handelt, wirkt Schmutz auf den gerippten Wärmetauschern wie eine echte Barriere, die den Wärmeaustausch und die Leistung des Systems verringert.
Neben dem höheren Verbrauch ist auch hervorzuheben, dass ein System, das nicht regelmäßig gewartet wird, schneller verschleißt und leichter beschädigt wird, was eine kostspielige außerordentliche Wartung erfordert.
Errecom hat sich bereits ausführlich zum Thema Kältemittellecks geäußert, und wer mehr darüber erfahren möchte, dem empfehlen wir den folgenden Artikel: Kältemittellecks — 3 Gründe, warum regelmäßige Kontrollen wichtig sind; zum Zusammenhang zwischen Reinigung und Energieverbrauch von Klimaanlagen empfehlen wir den Artikel: Reinigung der Klimaanlage zur Senkung des Energieverbrauchs. Viel Spaß beim Lesen!

