Wir möchten damit beginnen, Ihnen die Menschen vorzustellen, die hinter dem Namen Errecom stecken und die mit Leidenschaft und ...      ;

Luca Ronga: Der leitende Geschäftsführer und Gründer von Errecom Spa

Wir möchten damit beginnen, Ihnen die Menschen vorzustellen, die hinter dem Namen Errecom stecken und die mit Leidenschaft und Professionalität ihrer täglichen Arbeit nachgehen, um auf die Kundenbedürfnisse zeitnah eingehen zu können, die sich aufgrund von neuen Marktanforderungen ergeben. Anhand von Interviews werden die unterschiedlichsten Personen vorgestellt, die Errecom zu dem machen was es ist – nämlich ein Unternehmen, das italienische Spitzenleistung bringt und bereits über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist. Einige wenige Fragen, von denen sich einzelne auf den persönlichen Bereich und andere auf die berufliche Dimension beziehen, sollen zeigen, wer die Menschen sind, die täglich bei Errecom mit Leidenschaft und Engagement arbeiten.
Lesezeit: 17 min

Einst sagte man, dass “Die Ideen und Projekte von den Menschen herangetragen werden“. Und wir sagen es noch heute! Es ist genau diese Überzeugung, die uns den Wunsch verspüren lässt, uns erkenntlich zu machen, anhand eines Fotos von uns, einem Blick, unseren Überzeugungen und unseren Wünschen.

Wir beginnen heute mit dem ersten Interview das, wie hätte es anders nicht sein können, mit Herrn Luca Ronga, dem leitenden Gechäftsführer und Gründer von Errecom Spa, auch anlässlich seines 50. Geburtstages, durchgeführt wurde. Gibt es einen besseren Vorwand, um mitzuteilen, wer Errecom ist und wer die Leute sind, die für Errecom arbeiten?

Wie Luciana Litizzetto (italienische Komikerin) sagen würde, ist es nicht alltäglich, 50 zu werden. Wie empfinden Sie das? Wie fühlt man sich, wenn man ein halbes Jahrhundert hinter sich hat und viele wichtige Ziele im Berufsleben erreicht hat?

Zu aller Anfang möchte ich betonen, dass ich noch keine 50 Jahre alt bin … es dauert noch ein paar Tage. Ich glaube, dass es im Leben keine echten Ziele, sondern nur Zwischenziele, sprich gemeisterte Etappen gibt. Neue Ausgangspunkte, immer ehrgeiziger, die einen anspornen, niemals aufzuhören, sondern weiterzumachen mit dem Wunsch und der Begeisterung, zu entdecken, wie es weitergeht. Im Grunde bin ich heute auch nur zufällig hier: Wenn ich darüber nachdenke, dass ich als Reifenhändler angefangen habe, dann dieses Abenteuer mit dem Verkauf von O-Ringen begonnen hatte und heute mit Chemikern diskutiere, glaube ich wirklich, dass ich noch alles machen kann!

Das fünfzigste Lebensjahr ist ein wichtiger Abschnitt im Leben eines Mannes, auch wenn es in Ihrem Fall eher den Anschein macht, dass es sich nur um einen neuen Beginn handelt für neue Herausforderungen. Liegen wir mit unserer Annahme da richtig?

Ja mit Sicherheit, Ihr habt richtig geraten. Jedes Mal, wenn ich das Unternehmen betrete, habe ich eine neue Idee, ein neues Projekt, ein neues Ziel im Kopf. Des Aberglaubens halber kann ich nichts vorwegnehmen, auch wenn Ihr einige Ideen bald verwirklicht sehen werdet.

Na gut, eine Sache kann ich vielleicht schon vorwegnehmen: Ab dem Jahr 2021 wird Errecom Middle East operativ sein, eine neue Filiale von Errecom, in der Freihandelszone Dubai, die es uns zusammen mit der von Miami ermöglicht, noch näher an den Märkten der südlichen Halbkugel zu sein. Wir werden unseren Partnern und Kunden aus Australien, Neuseeland, Malaysia, Südafrika usw. einen noch besseren Service anbieten, der sich durch die verkürzten Lieferzeiten unserer Produkte bemerkbar machen wird. Damit können diese ihr Geschäft weiter ausbauen, indem sie die Möglichkeiten nutzen, die wir heute mit längeren Lieferzeiten nicht schaffen. Zu diesem Projekt zählt auch die erst kürzlich gemachte Neueinstellung eines neuen Vertriebsmitarbeiters mit der Muttersprache Arabisch.

Ich habe auch andere Herausforderungen im Kopf, die außerhalb des aktuellen Arbeitskontextes liegen, aber diese sind wirklich streng geheim. Ich werde mein Modell des unternehmerischen Übermuts auf andere Projekte übertragen, weil es mir im Grunde genommen Spaß macht und ich glaube, dass es nichts Schöneres gibt, als jeden Tag aufs Neue in der Arbeit einen neuen Ansporn zu entdecken, den man mit Freude angeht. Ihr könnt sicher sein, dass es noch einige gute Sachen zu sehen geben wird!

Auf was sind Sie in Ihrem Berufsleben am meisten stolz? Welches sind die wichtigsten Ergebnisse, die Sie Ihrer Meinung nach bis heute erzielt haben? Gibt es etwas, dass Sie aus Unternehmersicht noch nicht geschafft haben zu erreichen und das Sie für die Zukunft ins Auge gefasst haben?

Das, was ich am meisten wollte, war, der Aufbau einer anerkannten Marke, denn für mich geht es im Geschäft ums Branding, nicht ums Geldverdienen. Wenn man in der Lage ist, ein gutes Geschäft zu führen, wird Gewinn erwirtschaftet. Aber eine eigene Marke aufzubauen ist nochmal schwieriger. Heute ist Errecom eine weltweit anerkannte Marke und das dank der wichtigen Arbeit des Marketings, die wir in den letzten Jahren konstant und entschlossen verfolgt haben. Mit Stolz kann ich euch versichern, dass wenn es weltweit um das Thema Dichtmittel zur Reparatur von Kältemittelleckagen bei Klima- und Kälteanlagen geht, diese heute von Errecom hergestellt werden.

Errecom ist das Vorbild, was nachgeahmt wird. Von uns erwartet sich der Markt die Lösung für ein bestehendes Problem und vor allem neue Ideen. Und wir arbeiten jeden Tag daran, immer einen Schritt (oder auch zwei oder drei) voraus zu sein!

Eine Sache kann ich Euch anvertrauen: Das, was ich jeden Tag tue, macht mir richtig viel Spaß. Und ich glaube, dass es nichts Schöneres und Stimulierendes gibt, da es auch als Energiequelle für Kreativität dient.

Die andere Sache, die mir sehr wichtig ist, ist das Thema Schulung und Training. Der Markt ist immer noch etwas skeptisch gegenüber der Anwendung einiger unserer Produkte. Sie werden nicht angewendet, weil man sie nicht kennt. Man kennt die Funktions- bzw. Wirkungsweise nicht. Einige sind auch “gebrannte Kinder”, da sie schlechte Erfahrungen mit anderen, aber ähnlichen Produkten am Markt gemacht haben und nun verunsichert sind solche in Kälte- bzw. Klimaanlagen einzugeben. Wir arbeiten sehr an diesem Aspekt anhand von Webinaren, Tutorials, Leitfäden, der Zusammenarbeit mit Herstellern von Kompressoren oder Kälte- und Klimaanlagen, die die Verwendung unserer Produkte in ihren Anlagen genehmigen und die Qualität und das Ergebnis veröffentlichen. Aber es ist ein langer Prozess, der Durchhaltevermögen, Kompetenz und Geduld erfordert, um kleine Ergebnisse zu erzielen. Wir müssen versuchen die Vorurteile und Klischees abzuschaffen. Deshalb wird es in Kürze ein neues Projekt geben, die sogennante Errecom Academy. Anhand dieser können wir den Kältetechnikern und unseren Geschäftspartnern anbieten, direkt zu uns ins Unternehmen zu kommen, an Schulungen zusammen mit unseren Experten teilzunehmen und alle Informationen aus erster Hand zu erhalten, die benötigt werden, um deren Professionalität zu stärken und dann diese am Markt einzusetzen, um einen Mehrwert zu schaffen.

Es gibt aber immer noch viel zu tun. Es würde mir zum Beispiel gefallen, das Unternehmen noch menschenfreundlicher zu gestalten, damit meine Mitarbeiter in aller Ruhe arbeiten können. Ich denke an einen Kindergarten für die Mütter und Väter, die sich täglich bezüglich der Unterbringung ihrer Jüngsten kümmern und dementsprechend organisieren müssen. Des Weiteren an ein Fitnessstudio, in der man einen Großteil seiner Pause verbringen kann und auch an eine Kantine mit einer qualitativ hochwertigen Küche. Bisher sind es nur Projekte aufgrund des Platzmangels, aber ich hoffe, diese bald konkretisieren zu können.

Wir wissen, dass Sie einen bestimmten Satz gerne wiederholen: “Es gibt keine zweite Gelegenheit, um einen guten ersten Eindruck zu machen“. Das kommt daher, da Sie wollen, dass man Sie von Beginn an als glaub-würdig betrachtet. Ist es nicht so? All dies hat auch mit dem Grundsatz zu tun, von Anfang an die richtige Antwort auf die Bedürfnisse des Kunden zu geben, richtig?

Für mich ist das ein wertvoller Satz. Es ist eine Art Mantra, das mir zu eigen geworden ist. Diesen Satz hatte ich zum ersten Mal von einer Person gehört, die bei Erreom ein Projekt präsentiert hatte, als ich 10 Jahre alt war. Während dieses Treffens war ich so beeindruckt von dessen Charisma, dass ich ihn angesprochen habe, und er hat mir darauf geantwortet: „Weißt du, warum ich dich beeindruckt habe? Weil es keine zweite Chance gibt, um einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen.” Er hatte Recht. Oft unter-schätzen wir diesen Aspekt, obwohl wir tagtäglich damit konfrontiert werden, nicht nur im Geschäftlichen. Wenn man in ein Restaurant geht und nicht überzeugt wurde vom Service oder vom Essen, geht man dort nicht mehr hin. Wenn man eine Person trifft, die nicht glaubwürdig ist, wird man kaum etwas mit dieser zu tun haben wollen.

Und das gleiche gilt im Geschäftlichen. Wenn man sich zum ersten Mal bei einem Kunden vorstellt, muss man vom ersten Moment an glaubwürdig auftreten, um dessen Aufmerksamkeit zu erhalten, denn dies beim nächsten Mal zu probieren wird nicht klappen, weil es ein nächstes Mal nicht geben wird.

Dies wiederhole ich oft auch bei den Vorstellungsgesprächen, bei denen alles auf dem Spiel steht, hier und jetzt. Und es ärgert mich, wenn ich sehe, dass bei den jungen Menschen oft dieses Bewusstsein fehlt, mit Entschlossenheit direkt zum Ziel zu kommen.

Zu Beginn meiner unternehmerischen Laufbahn, in den 97-er Jahren, hatte ich es geschafft, einen Termin beim Verantwortlichen von Würth zu erhalten. Ich wollte ihm meine O-Ringe verkaufen. Ich wusste, dass ich mir keinen Fehler erlauben durfte, weil ich bei ihm keine 2. Chance erhalten hätte. Ich hatte sozusagen nur einen Schuss und musste ins Schwarze treffen. Als das Treffen zu Ende war, wusste ich nicht wirklich, wie es gelaufen war. Nach ein paar Monaten erhielt ich jedoch einen Anruf und es war dieser Herr von Würth der seine erste Bestellung abgab. Ich hatte es also geschafft.

Wir wissen um Ihre außerordentliche Liebe zum Detail, sowohl in Ihrem Privatleben als auch im Unternehmen. Vom Rasen vor dem Hauptsitz von Errecom, der stets gemäht ist und wie ein Teppich wirkt, bis hin zur Produktverpackung, aber auch der Kleidung, die in der Produktion getragen wird, über den weißen Fußbodenbelag im Lager und der Reinigungskraft, die mehrmals am Tag die Büros reinigt. Es geht nicht nur um Ästhetik, oder?

Ja richtig, es geht nicht nur um Ästhetik. Ich übertreibe in dieser Hinsicht, weil für mich Unordnung, Schmutz und unkoordiniert sein ein inneres Ungleichgewicht widerspiegeln, während Ordnung, Sauberkeit und das richtige Detail an seinem richtigen Platz Synonyme sind für Ausgewogenheit und Gleichgewicht. So bin ich eben. Auch zu Hause werden Sie mich nie ungepflegt oder zerzaust finden. Und wenn es so wäre, dann fangt an euch Gedanken zu machen, weil es bedeutet, dass ich ein Problem habe.

Auch für das Unternehmen gilt das gleiche. Wenn alles ordentlich ist, bedeutet das für mich, das alles gut ist, dass Ausgeglichenheit herrscht und diese führt zu Gelassenheit sowohl für diejenigen, die den größten Teil des Tages im Unternehmen verbringen, als auch für diejenigen, die nur für kurze Zeit bei uns willkommen sind. Ich bin auch in der Firma sehr übertrieben und erwarte Sauberkeit, Ordnung und das alles schön aussieht, zu jeder Zeit.

Wenn man zum ersten Mal ins Unternehmen Errecom kommt, gib es diverse Dinge, die den Besucher beeindrucken, zusätzlich zu den Produkten und Dienstleistungen. Die Toiletten sind wirklich sehr elegant und sehr sauber. Das bestehende Soundsystem im Vorraum zum Händewaschen erinnert an eine Wellness-Center-Toilette. Sogar der Entspannungsbereich vor den Kaffeemaschinen… mit diesen sanften LED-Lichtern und den drei Bartischen … das alles ist kein Zufall, richtig?

Hat Euch das wirklich beeindruckt? Das freut mich. Nichts habe ich dem Zufall überlassen. Den Relax-Bereich zum Beispiel habe ich so geplant, weil es ein Bereich zum Entspannen sein soll, in dem meine Angestellten einen gemütlichen Bereich finden sollen, wo sie auch nur für ein paar Minuten von der hektischen Arbeit abschalten können. Das gedämpfte Licht und die Musik sind dafür ideal.

Meiner Meinung nach ist es auch richtig im Bereich der Toiletten aufs Detail zu achten, um die Aufmerksamkeit widerzuspiegeln, mit der wir unsere Mitarbeiter, unsere Kunden und Lieferanten überallhin im Unternehmen begleiten und wahrnehmen.

Dies ist mein Lebensstil und ich finde es nur richtig, dass diejenigen, die mir nahestehen und mein Vertrauen haben, den gleichen Standard genießen und sich willkommen fühlen. Ich hoffe, dass dies wertgeschätzt wird. Es ist noch nicht genau so wie ich es möchte, aber jetzt mit der Einführung des Parfüms haben wir den Komfort weiter erhöht.

Bezüglich des Wohlfühlens und der Gesundheit: Die Pandemie, die im Februar ausbrach, hat alle auf eine harte Probe gestellt, sowohl auf der menschlichen als auch auf der arbeitstechnischen Ebene. Errecom hatte nie die Produktion eingestellt, sondern immer weitergearbeitet. Dies war möglich, da es ein chemisches Labor gibt und ein internes Forschungs- und Entwicklungszentrum. Errecom konnte weiterhin Desinfektionsmittel produzieren und den Markt mit diesen versorgen. Welchen Einfluss hatte der Coronavirus auf das Unternehmen? Was hat er an Veränderungen mit sich gebracht?

Den Gesundheitsnotstand, den wir durchlebt haben und den wir zum Teil immer noch durchleben hat uns in die Lage versetzt, uns selbst und den Marktteilnehmern zu beweisen, was die Worte Flexibilität, Dynamik, Risikobereitschaft und Vorausschau bedeuten, die häufig in den Unternehmenspräsentationen enthalten sind.

Wir formulieren und produzieren auch Produkte zur Desinfektion von Oberflächen und Räumlichkeiten. Als der Notstand ausgebrochen ist, habe ich die Geschäftsmöglichkeit erkannt und zur gleichen Zeit war ich glücklich, das Unternehmen auf die steigende Anfrage nach solchen Produkten ausrichten zu können. Ich nahm das volle Risiko auf mich für die Strategie “mit Volldampf voraus“. Bis zum Lockdown war diese Produktion jedoch grenzwertig für uns.

Im Februar habe ich dann entschieden die Produktionslinie umzufunktionieren, um diese Produktion maximieren zu können. Es fehlten komplett allgemeine und klare Richtlinien „von oben“ und so habe ich ein strenges internes Protokoll und die entsprechenden Verhaltensregeln definiert, um das Unternehmen und meine Mitarbeiter zu schützen. Ich stellte Gesichtsmasken, Desinfektionsmittel und vierzehntägige serologische Tests kostenlos zur Verfügung. Ich verheimliche nicht, dass es zu Beginn eine große Anspannung gab, weil die Leute Angst vor diesem Virus hatten und zudem bestimmte Informationen fehlten.

Die Mannschaft hatte sich dann aber wieder im Griff und dank meiner Dickköpfigkeit und der Professionalität und Entschlossenheit jedes einzelnen, konnten wir weiterhin durcharbeiten und mussten nie schließen und haben auch unsere Nebenbetriebe weiterarbeiten lassen. Wir haben sogar höhere Umsätze als erwartet erzielt und auch die Online-Umsätze sind stark gestiegen.

Mit unseren Desinfektionsmitteln haben wir Krankenhäuser und Kureinrichtungen versorgt. Damit wurden Häuser und Klimaanlagen von tausenden von Menschen desinfiziert. Mit Hilfe unserer Mittel konnten Ladenbesitzer, Restaurant- und Barbetreiber wieder ihre Türen öffnen. Wir teilten die Schwierigkeiten der lokalen Einrichtungen und spendeten unsere Produkte an Freiwillige Helfer, Freizeitstätten, Kirchengemeinden und Gemeinden.

Wir haben mit Verzicht und hektischen Rhythmen gearbeitet, mit Zollschwierigkeiten und Transportstopps jongliert. Wir haben neue Produkte realisiert, unsere Kommunikation verändert, unseren Online-Service angekurbelt. Wir waren treue Partner und stets für unsere Händler verfügbar. Wir haben Webinars und Schulungen veranstaltet, um besser erklären zu können, wie man unsere Produkte anwendet. Wir haben mit Verbänden und Spezialisten zusammengearbeitet. Es war eine verrückte Zeit, aber wir sind siegreich daraus hervorgegangen und wieder einmal wurde unser Modell kopiert.

Wir wissen, dass Ihre Tochter Anna heißt und Sie ihr sehr nahestehen und dass sie am12.12.2012 geboren ist. Sie haben ihr eine neue Raumduft-Linie gewidmet, die von Ihnen entworfen wurde. Diese bezieht sich auf das Duftmarketing und sie haben diese mit dem Namen „AnnaTwelve“ getauft. Erzählen Sie uns mehr davon. Es ist nicht nur die Nummer 12 warum Sie diese Wahl vorgeschlagen haben, nicht wahr?

Zu sagen, dass ich meiner Tochter nahestehe, ist nicht ganz richtig. Ich habe meine Tochter wahnsinnig lieb. Sie hat mir die reinste und unermessliche Form von Liebe gelehrt: die eines Elternteils. Mein größter Wunsch ist es, ein Teil ihres Lebens zu sein und zwar so lange wie möglich. Daher habe ich mich gefragt: “Wie kann ich eine unvergessliche Erinnerung meiner Liebe hinterlassen, die über meine Zeit, die ich mit ihr verbringe, hinausgeht?” Und die Antwort war ihr “AnnaTwelve”, die Marke für Raumdüfte, zu widmen. Diese habe ich entworfen und gedacht, dass wenn sie eines Tages auf meinem Platz sitzen wird (wenn sie es möchte), könnte sie auf eine Frage zu dieser Brand antworten: „Mein Papa, Luca Ronga, hatte entschieden mir diese zu widmen…“

Ich glaube sehr an diese Marke und werde alles tun, um sie bekannter zu machen und sie in ein einzigartiges und kostbares Geschenk zu verwandeln, um es Anna bei ihrer Volljährigkeit zu übertragen. Danach liegt es an ihr was sie daraus macht.

Ein anderes Thema, das Ihnen sehr wichtig ist, ist die Umwelt. Wir wissen, dass Sie ein Unterstützer der Nachhaltigkeit für die Umwelt sind, des Recyclings, etc. Wie kann man dies in Ihrem Unternehmen wahrnehmen? Können Sie Ihre Werte und Vorstellungen auch im Unternehmen Errecom umsetzen?

Die ökologische Nachhaltigkeit ist einer der wichtigsten Werte von Errecom und man kann diesen bei kleinen Gesten in der täglichen Arbeit, als auch in den strategischen Entscheidungen erkennen. In den Büros zum Beispiel, wird ein Dokument nur ausgedruckt, wenn es wirklich nicht anders geht und es wird wiederverwendet. Wir trennen den Abfall. Wir haben fast komplett die Kunststoffverpackung durch recycelten Karton ersetzt und alle neuen Produkte erhalten eine umweltfreundliche Verpackung. In der Formulierung unserer Produkte werden zunehmend biologisch abbaubare Rohstoffe oder solche mit einem geringen Umwelteinfluss verwendet. Auf unserem Parkplatz haben wir zwei Ladesäulen zum Aufladen von Elektroautos installiert.

Nicht zu vergessen, dass das „Nummer-eins-Produkt“ von Errecom, Extreme Ultra ist. Es handelt sich um ein Dichtmittel, zur Reparatur von Kältemittel-Leckagen bei Kälte- und Klimaanlagen, eine der Hauptursachen für den Treibhauseffekt. Alle Produkte von Errecom stellen die ursprüngliche Effizienz von Kälte- und Klimaanlagensystemen wieder her und darunter versteht man eine verbesserte Leistung unter dem Gesichtspunkt eines geringeren Energieverbrauchs.

Kommen wir auf Ihre Leidenschaften zu sprechen. Sie sind ein großer Sportfan. Sie sind auch ein Fußballfan von der Mannschaft aus Brescia und sie gehen auch hin- und wieder ins Stadion zu einem Spiel. Des Weiteren lieben Sie das Joggen, Sie spielen Golf und Sie haben eine große Leidenschaft für Motoren. Nun: Kann man den Sport als Metapher für Ihr Leben und Ihre beruflichen Ziele betrachten? Wie wichtig ist es im täglichen Leben, den Leidenschaften nachzugehen?

Ich fange mal bei der letzten Frage an. Ich glaube, dass wenn ich keine Leidenschaft für das hätte, was ich mache und auch keinen Spaß daran hätte, dann wären wir heute nicht hier. Also ja, ich bin fest davon überzeugt, dass die Leidenschaft der Motor unserer Entscheidungen ist.

Hinsichtlich des Sports, vor allem dem individuellen den ich praktiziere, wie dem Joggen, kann man sagen, dass dieser sehr gut widerspiegelt wie ich bin. Wenn ich jogge, dann in Konkurrenz zu mir selbst. Man ist selbst sein eigenes Limit. Und man trainiert, gibt nicht auf, nimmt Müdigkeit und Schmerzen in Kauf, nur um die Ziellinie zu erreichen und sie zu überwinden. Und einmal erreicht, wird die Messlatte höher gehängt und man beginnt von vorne. Das bin ich, wie im Leben so auch auf der Arbeit. Ich bin nie zu 100% zufrieden. Ich denke, dass es immer noch etwas zu verbessern gibt, dass es noch besser sein kann. Das heißt nicht, dass ich ewig unzufrieden bin, sondern dass ich ein Mensch bin, der von Perfektion fasziniert ist …

Eine letzte Frage an Sie. Kreativität, Wohlbefinden, Qualität. Welche dieser drei Begriffe bringt besser Ihre Geschäftsidee zum Ausdruck? Auf was kann man auf keinen Fall verzichten? Möchten Sie einen weiteren Begriff hinzufügen?

Wohlbefinden im Sinne, dass mir gefällt was ich tue und ich daher zufrieden und glücklich bin. Kreativität: Mittlerweile kennt Ihr mich, ich bin ein kreativer Mensch und könnte gar nicht anders sein. Qualität: Es ist ein so grundlegendes Konzept, dass ich es als selbstverständlich ansehe, es ist ein absolutes Muss. Ohne Qualität kann man nicht erwarten zu überleben. Ich würde mit Sicherheit die Leidenschaft ergänzen, und habe Euch auch schon erklärt, warum. Auch die Möglichkeit die richtigen Mitarbeiter einzustellen: Denn es ist enorm wichtig, die richtigen Personen um sich herum zu haben, um ein gutes Betriebsklima zu schaffen, in denen sich alle wohl fühlen. Denn ganz alleine kommt man nicht weit. Deshalb ist es so wichtig, die richtigen Mitarbeiter zu finden.

Was ich aber nie aufgeben würde, ist die Tatsache, dass ich Spaß bei der Arbeit habe. Wenn es daran mangeln würde, hätte ich schon längst etwas geändert. Denn ich könnte nie etwas machen, das mir keine Freude bereitet.

Ich hoffe, dass ich auf all Eure Fragen ausführlich geantwortet habe und ich gebe Euch den Rat mit uns in Kontakt zu bleiben, wenn Ihr Teil von diesem faszinierenden Abenteuer sein wollt! Ich wünsche Euch einen schönen Tag!

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